Business-Modelle: Verstehen, was sich rechnet.

 

Preis, Absatz, Positionierung und Marketingbudget beeinflussen sich gegenseitig. Wir machen diese Zusammenhänge sichtbar und berechenbar – damit Sie fundierter entscheiden können, wie sich Ihr Geschäft entwickeln soll.

Wie muss mein Geschäft aufgestellt sein, damit es eine realistische Chance auf wirtschaftlichen Erfolg hat?

Diese Frage steht am Anfang unserer Arbeit. Wir betrachten Ihr Geschäft als ein zusammenhängendes System: Entscheidend ist, wie seine Stellgrößen zusammenspielen.

Business-Modell: wenn alles mit allem vernetzt ist

Wenn wir über Business-Modelle nachdenken, konzentrieren wir uns auf das Ertragsmodell eines Unternehmens bzw. einer Marke. Aus gutem Grund: Ziel jeder Unternehmung ist es, Ertrag zu erzielen. Alle Produkte und Prozesse zahlen immer auf dieses Ziel ein. Manchmal mehr. Manchmal weniger.

 

Nichts ist linear

Leider funktioniert die Welt nicht nach dem „Wenn-dann-Prinzip“: wenn ich diese Maßnahme ergreife, erhalte ich jenes Ergebnis. Business-Modelle sind selbstbezügliche, nicht-lineare Systeme: praktisch jede Größe kann sowohl Ursache als auch Wirkung sein. Ein Beispiel:

Die Herstellungskosten haben einen Einfluss auf die Marge. Diese ist also eine Folgegröße. Um die Marge am Markt zu realisieren, bedarf es aber eventuell einer Premium-Positionierung. Das macht die Marge zur Ausgangsgröße. Die Positionierung wiederum bestimmt (und wird bestimmt) von der Zielgruppe. Diese hat Einfluss auf die Menge. Hier schließt sich dann der Kreis: die Menge beeinflusst die Produktionskosten.

Exemplarische Darstellung einiger möglicher Zusammenhänge zwischen Größen im Business-Modell. Blau hervorgehoben: die fünf Stellgrößen aus dem Beispiel.

Man kann nicht nur an einer Stelle arbeiten

Schon aus diesem einfachen Beispiel ergeben sich vier Konsequenzen:

  1. Es ist weltfremd, zu glauben, man könnte isoliert an einer Größe arbeiten.
  2. Ein Business-Modell muss immer die Zusammenhänge im Blick haben.
  3. Die Zusammenhänge sollten sich quantifizieren lassen.
  4. Man muss individuell entscheiden, welche Größen man bei der jeweiligen Betrachtung mit einbezieht, um die Komplexität nicht unnötig zu erhöhen.

 

Konkretes Beispiel: Kleine Änderung – große Wirkung

Eine Preissenkung wirkt nicht nur auf den Umsatz. Sie verändert auch den Betrag, den jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten und zum Ergebnis beiträgt.

Illustratives Beispiel mit Nettopreisen
StellgrößeAusgangslagePreissenkung
Verkaufspreis je Einheit100 €90 €
Variable Kosten je Einheit60 €60 €
Deckungsbeitrag je Einheit40 €30 €
Verkaufte Einheiten300400
Gesamter Deckungsbeitrag12.000 €12.000 €

Um denselben gesamten Deckungsbeitrag zu erreichen, müssen bei 10 % weniger Preis rund 33 % mehr Einheiten verkauft werden.

Ob dieser Mehrabsatz erreichbar ist und welche weiteren Auswirkungen er hat, muss das Geschäftsmodell beantworten.

Annahmen: unveränderte variable Stückkosten und Fixkosten; alle angegebenen Einheiten werden verkauft. Der Deckungsbeitrag ist Umsatz abzüglich variabler Kosten, noch kein Gewinn.

Ihr Ergebnis: ein durchgerechnetes Modell Ihres Geschäfts

Sie erhalten ein durchgerechnetes Modell Ihres Geschäfts – mit allen relevanten Stellgrößen und ihren Beziehungen untereinander.

Damit lässt sich untersuchen, welche Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg erfüllt sein müssen und was sich verändert, wenn Sie an einer Stellgröße drehen. Sie können unterschiedliche Szenarien vergleichen und erkennen, auf welchen Annahmen Ihre Entscheidungen beruhen.

Lassen Sie uns Ihr Geschäft durchrechnen.

Sie möchten verstehen, wie Ihr Geschäft wirtschaftlich funktionieren kann? Sprechen Sie mit uns über die relevanten Stellgrößen und die Entscheidungen, die Sie treffen möchten.